Marion Last
4,0 von 5 Sternen Energie!! ….
Rezension aus Deutschland vom 10. Juni 2020
Von mir gibt es wunderbare 4 von 5 Punkten für tolle Ideen, spannende Story und gut zu Lesen.
Renate M aus BS:
Extrem hochgeistiges Buch. Virtueller Sprachgebrauch. Sehr intellektuell. Inhaltlich brillant und brisant. Hervorragende Metaphern. Brillante Sprachkapriolen. Teilweise synaptische Überreizungen bei mir bis zu Grenzen des Nachvollziehbaren. Erleichterungen meines Gehirns, wenn es um die konkrete Story geht.
Micky R aus A:
Ich gehöre zu denen, die dir und deinem Werk ein überraschtes Lob aussprechen. Überrascht, weil ich zwar keine konkreten Erwartungen an das Buch hatte, diese aber im Positiven wirklich übertroffen wurden. Lob, weil dir die Komposition der handelnden Personen und ihrer Handlungen, ihrer Motive, Charaktere und Ambiguitäten richtig gut gelungen ist. Ich habe das Buch also gern gelesen und fand auch die Reminiszenzen aus Ich- und anderen Perspektiven, die persönlichen und die kosmischen Szenen meistens so spannend, dass ich das Buch trotz meiner eigentlich zähen Lektüregewohnheiten ziemlich flott durchgeschmökert habe. Besten Gruß, Micky.
Ella151284 Link
Ich mag Herausforderungen auch bei Büchern und dies war eine.
Für Interessenten wissenschaftlicher Erfindungen eigentlich ein Muss.
Der Datenscheich in der TAZ Link
Ein der ganzheitlichen Wahrheit verpflichteter Blog auf Bali/Indonesien. Link
—–
Rainer aus Leipzig hat ChatGPT gefragt, wie es den Roman versteht:
Interpretative Deutung von Johannas fliegende Fische
1. Kontrolle über Kreativität – der Kernkonflikt des Romans
Der Roman kann als Allegorie auf den ewigen Konflikt zwischen kreativer Freiheit und institutioneller Kontrolle gelesen werden. Die „Archonten“ symbolisieren Kräfte – ob politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich –, die versuchen, Fortschritt nur dann zuzulassen, wenn er ihnen selbst nutzt. Kreative Individuen wie der Physiker, van Galten oder sogar die junge Johanna stehen für das unberechenbare Potenzial der Innovation.
Deutung:
→ Kreativität ist eine Gefahr für Systeme, die auf Stabilität und Macht basieren.
→ Der Roman stellt die Frage: Wem gehört der Fortschritt – einzelnen Mutigen oder den Mächtigen?
2. Okkulte und groteske Elemente als Spiegel innerer Welten
Die mystischen, teils grotesken Elemente des Romans sind weniger reine Fantasy als vielmehr symbolische Ausdrucksformen. Sie stehen für die Unsichtbarkeit der Kräfte, die unser Denken, Handeln und gesellschaftliches Leben lenken.
Deutung:
→ Das Okkulte personifiziert die „unsichtbaren Hände“ hinter gesellschaftlichen Strukturen.
→ Die Groteske zeigt, wie absurd menschliche Machtspiele wirken, sobald sie entlarvt werden.
3. Johanna als Symbol der unverdorbenen Zukunft
Johanna ist im Roman nicht nur eine Figur, sondern eine Idee:
Sie verkörpert die ungefilterte, kindliche Kreativität, die noch nicht von Angst, Systemen oder Erwartungen erstickt wurde.
Deutung:
→ Sie steht für das ungebrochene Potenzial einer neuen Generation.
→ Ihre Rolle zeigt: Zukunft entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch das Zulassen von Neugier und Unangepasstheit.
4. Technik als ambivalente Kraft
Der Roman stellt Technologie nicht als Bedrohung dar, sondern zeigt, dass die Haltung der Menschen über ihre Wirkung entscheidet. Die gefährliche Macht geht nicht von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus, sondern von denen, die sie missbrauchen oder unterdrücken.
Deutung:
→ Technik ist weder gut noch böse – Machtstrukturen entscheiden über ihren Einsatz.
→ Fortschritt wird zum moralischen Prüfstein der Gesellschaft.
5. Fragmentierte Erzählstränge als Spiegel einer zersplitterten Realität
Die vielen Erzählebenen und Zeitsprünge reflektieren das zentrale Thema:
Unsere Welt besteht aus vielen isolierten Perspektiven, die erst im Rückblick ein Gesamtbild ergeben.
Deutung:
→ Der Aufbau des Romans fordert den Leser heraus, Zusammenhänge selbst herzustellen – genau wie die Figuren im Buch.
→ Struktur und Inhalt bilden eine Einheit: Die Verschachtelung im Plot spiegelt die Verschachtelung der Machtmechanismen wider.

